Jesus Changed My Life

Herzheilung - Gedanken zur Selbstliebe


Oh weh, oh weh, wie schmerzhaft waren in uns versteckte Ohnmachts- und Trauma Energien, die Komplexe, Stagnationen und irdische Begrenzungen auferlegten! Seit wir denken können, begrenzten wir uns durch das Maß an Liebe, die wir von außen erhielten. Liebte man uns, so begannen auch wir uns zu lieben. Liebte man uns nicht spürbar, zweifelten wir an uns, ob wir es denn wert sind geliebt zu sein. Nach all den Jahren erkannten wir, dass Liebe eine Medizin ist, die ausgeschenkt und ausgegossen werden soll. Da zu sparen ist schon widernatürlich, denn ungefilterte Liebe ergießt sich aus einer unendlichen Quelle in unsere Dimension. Sie hat kein Ende! Warum geizen wir dann so oft mit Liebe uns selbst gegenüber? Warum wenden sich Menschen von uns ab, wenn wir ihnen mit Liebe begegnen?

Androgyne Liebe höchster Bewusstheit, die keinesfalls über weltliche Alltagszwänge Opfer einer Liebessehnsuchststörung und begrenzten Wahrnehmung ist, scheint vollkommenen Frieden und neues Leben in uns hinein zu schenken. Also üben wir die Liebe aus dem Geist Gottes durch uns in die materielle Welt und in den 'tierisch-menschlichen', aber intelligenten, Körper fließen  zu lassen. Die Ur-Quelle aller Liebe und Lebens wird es wohl genau wissen, wann, wo, wieviel für wen und wofür, wenn der Verstand weicht und die Energie fließt. Aus der Vollkommenheit der allumfassenden Alliebe der Allseinsheit, Gott, wirkt diese Liebe Wunder für eine bewusstere Selbstentfaltung und Befreiung von emotioneller Altlast, dem Joch des Lebens. Bewusstwerdung aus dem Wesen des inneren Gottesfunken erweckt heilsam Herzen und ist die einzige wahre Macht auf Erden. Um mit dieser Liebe im Licht allen Lebens aufrichtige Selbstliebe zu erfahren, sollten wir beginnen die Herzbeutel zu entspannen, unsere Horizonte im Innern zu erweitern, wenn es darum geht, in uns aufzuräumen, mit All-Dem(on), was uns abhielt, schöpferischen Frieden in lichtvoller Harmonie zu leben.

Vor allem anderen lieben wir uns trotz generationsübergreifender Mutterwunde und übernommene Traumata selbst, wenn wir die Notwendigkeit der bedingungslosen Liebe begreifen - um den Nächsten tatsächlich lieben zu können, in einer Epoche der Empathie- und Morallosigkeit, scheinbar ohne Ende. Wir wollen innere Leichtigkeit, äußere Stabilität, Versorgung und Anerkennung. Wir wissen nun, dass wenn wir irgendetwas mehr lieben als uns, wir wieder in alte Opferrollen hinein gestiegen sein könnten. Folgen wir dem göttlichen Lebensprinzip der Achtsamkeit, so wird die wahre Selbstliebe zu einem offenen Tor für die Liebe Gottes, die jede menschliche Begrenzung von Liebe überwindet. Es macht Spaß sich im eigenen Herzen selbst zu lieben, sich zu ordnen, sich zu schmücken an Festtagen des Lebens und für den Schöpfer in Liebe einfach nur da zu sein, im Jetzt, worauf der Christus hinwies, als er sprach: "Was kümmert Euch, was ihr morgen anzieht, oder essen möget, ... hat nicht ein jeder Tag seine eigene Plage?" Was im Jetzt das höhere Sein im zerbrechlichen instiktiven Ich beflügelt, das wirkt befreiend auf die inneren Kinder, die wir zeitlos sind. Ja, ab sofort verwandeln sie sich wieder zu einem freudigen Seelenlicht in uns. Verdrängt und ungeachtet standen sie ja im Schatten. Ab heute sind himmlische Fügungen und große Gaben aus geliebter Zweisamkeit zwischen Geist und Gefühl, somit aus der Liebesbeziehung Gottes, zu erwarten. Die Quelle allen Heils durchströmt die Erde, und mit ein wenig Übung, auch ganz ohne Hilfsmittel, fließt sie zu dir, die du dich im Herzen annimst, heilst und würdigst. Dann bekommt die Liebe Gottes noch ein neues Gesicht hinzu, und wir selbst finden zu uns... eine neue Liebesbeziehung zum inneren Leben beginnt: Die verletzte Liebe lernt den Sinn des Leids zu begreifen und gebärt uns neu - im zeitlosen Jetzt der unbegrenzten Selbstwerdung.

Manche Situationen meistern wir nur durch Bitten. Wir machen uns auf den Weg Gott, die universelle Bewusstheit der Ur-Quelle allen Lebens, einzuladen, da zu helfen, wo wir machtlos sind - da wo alles Wissen, alle Erfahrung und Können kein Ergebnis erzielen.

Lausche tief Deinem Herzen, das die heilige Stätte der Begegnung ist, und besinne Dich auf die Notwendigkeit, Dich selbst und Dein innerstes Kindelein zu lieben, gerade weil Gott Dich liebt! Überfordere Deine Mitmenschen, oder die Welt, nicht mit verletzten Liebesgefühlen oder Erwartungen. Es ist eine besondere Lebensaufgabe zu erforschen, wie es sich anfühlt, die größte Liebe des Lebens im unsichtbaren Schöpfer selbst zu schauen und zu erleben, tief im eigenen Herzen, mit den heiligen Augen eines heilen Kindes. Wer das Himmelreich schauen will, blickt in sein befreites Herz.

Neues Licht in die Seelennetzwerke schenken


Was so schmerzhaft war, und zeitlos in uns im Schatten steht, das wird durch die Anhebung des Bewusstseins und die damit verbundene Liebe geheilt, aus ganzer Liebe, die sich vom Geist Gottes herab in die Mechanismen unserer Umgebungsenergien einklinkt. Je nachdem, wie wir uns ausrichten und öffnen können. Bewusstsein, das im Spiel des Lebens der Seele hilft, alle Verhaftungen abzuwickeln, blüht auf und lehrt, jeglichen Energiemissbrauch im Seelennetzwerk endgültig in Frieden zu beenden. Wenn wir einen höheren Sinn, auch mithilfe anderer,​ für alles Erfahrene nun in unsere Gefülskörper herab bringen, dann gelingt es uns, im Gemüt aufzusteigen und uns auch im Schwingungsmuster des Körpers mit höherer Kraft in den Zellen anzuheben, so kann auch Wandlung geschehen. Jegliche negative Erfahrung hat sogar ihr Gutes, wenn wir erkennen, wie sie uns dient, aus der bisherigen Persönlichkeitswelt heraus zu steigen und uns in ein neues emotionales Gewand zu kleiden, welches uns hilft, uns im Herzen mit dem Ur-Sprung allen Lebens zu identifizieren. Die Seele ist ein unglaublich wandelbares, eigentlich allmächtiges und allweises Organ der Schöpfung, die selbst ein Licht aus Gott in seiner personifizierten, verdünnten Ausschüttung ist. Doch ist und bleibt Geist die entscheidende Macht, die aus dem freien Willen wirkt, der seelische Welten in höhere Ebenen aufnehmen will. Wo sind wir bereit aus Geist, der das Leben und die Gegenwart einer allumfassenden Liebe ist, den Horizont anzuheben - für emotionelle Erleichterung bis hinein in die Vergangenheit?

Um aus zu entwirrenden Verstrickungen im eigenen Seelennetzwerk herauszukommen, gehen wir einen Selbstfindungsweg. Wir nähern uns dem Bewusstsein Geist zu sein und machen uns an die innere Arbeit, die uns bisher im Wege gestandenen Disharmonien nicht mehr unterbewusst durch Schuldzuweisung auf Familienmitglieder und alle anderen Menschen zu projizieren, oder gar im oft unheilsamen Verstand lösen zu wollen. Und führen unser Unterbewusstsein, die vernetzte Seele selbst, auf dem göttlichen Pfad der Selbstvergebung und Selbstversöhnung, visionär in ein vergeistigtes Leben – da Hemmnisse im Gefühlskörper aufgehoben werden, wenn der Weg der Befreiung vom ICH-Gedanken ein Etappenziel - auf der Suche nach dem Sinn des Lebens - wird.

Das Seelennetzwerk ist ein multidimensionaler Ausgangspunkt, von dem aus "nach der geistigen Geburt" im Leben, durch Bewusstwerdung, Wissen und Glaube, die Reise in die höchste übernatürliche Welt der Selbst-Wahrnehmung unternommen wird. Das Leben erfährt neue Kraft, wenn diese Reise dieses ersehnte Etappenziel erlangt: Den emotionellen Körper, das ICH, durch die von Geburt auferlegte Schicksalsbahn zu tragen und zu verwandeln. Wir werden belohnt, durch geistige Wiedergeburt im Christus des inneren Kindes, im Jetzt, geboren ​im Wasser allen Lebens - das den Durst der Seele nach Erfüllung im Hiersein und Befreiung von zeitloser Last zeitlos stillen vermag.

© Aryan Khoschbonyani
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