Aryan Khoschbonyani

Wenn die Seele in Scherben liegt...

Ein Versuch, sich dem Themenkomplex „Trauma“ anzunähern


Bei der Recherche zum Thema „Trauma“ stößt man auf eine nahezu unüberschaubare Menge an Informationen allein im Internet. Dazu wurde anscheinend viel geforscht, publiziert und interpretiert. Sogar psychologische Laien dürften eine grobe Vorstellung davon haben, was ein Trauma für einen Menschen bedeuten könnte.
„Ein Trauma ist im Nervensystem gebunden. Durch einschneidende Ereignisse hat das Nervensystem seine volle Flexibilität verloren. Wir müssen ihm deshalb helfen, wieder zu seiner ganzen Spannbreite und Kraft zurückzufinden.“
(
Dr. Peter A. Levine)
 

 

Interview mit Aryan Khoschbonyani

 

SOHM: Aryan, du bist seit Jahren als Heiler mit eigener Praxis in München tätig, begleitest einzelne Menschen und Gruppen auf ihrem Weg, bietest Seminare, Workshops und Vorträge an und hast dich über die Jahre umfassend in verschiedenen Bereichen weitergebildet. Die Aktivierung der Herzenergie, die Klärung des Gefühlskörpers (inneres Kind), Energieübertragungen zur Aktivierung der Selbstheilungskräfte, sind einige der Schwerpunkte deines Wirkens als Heiler. Bei all dem stützt du dich auf die Kraft der Urquelle und auf Christus. Wenn traumatisierte Menschen Hilfe bei dir suchen, wie gehst du dann vor?

A.K.: Ich möchte gern einen tieferen Einblick in die geistige Heilung von Trauma geben. Daher muss ich etwas ausholen: Bei meiner Hilfestellung gibt es kein Heilsystem, keine Heilweise oder klassische Methode. Weder bediene ich das Feld von Therapeuten oder Ärzten, noch bin ich ein typischer Heiler. Meine Vorgehensweise ist, empathisch wahrzunehmen, was das Unterbewusstsein in der Psyche momentan benötigt, als das Tor zur Seele, um auf dem Lebensweg den nächsten Schritt in Richtung Harmonie, Glück und Wiederherstellung zu gehen. Ich spreche dann nicht mit Worten oder ritualisierten Gebärden, sondern auf der Energieebene in der dritten Sprache mit der Seele des Menschen, was sich auf die psychische Ebene auswirken kann. Damit bekommt der Mensch heilinformative Impulse für eine Abwicklung auf allen Ebenen seiner Existenz, wird an seinen seelischen Ur-Sprung erinnert. Ziel der heilinformativen Energieübertragungen ist es, Selbsterkenntnis und eigenes geistliches Potenzial in sich zu erwecken. Dieses Potenzial verbindet die aus der Heilungsdimension bereitstehende Gefühlsenergie und Information der Liebe Gottes mit dem Körperenergiefeld. So kann erfahren werden wie die Energie allen Lebens, möglicherweise über die Verstandes-Grenzen hinaus, im Innern aufleuchtet. Dies führt zu einer Entlastung im Gefühlskörper, der eine eigene „Welt“ um den physischen Körper besitzt, der wiederum zusammen mit dem Bewusstsein über „Gut und Böse“ die Psyche geformt hat. Das hat eine Anhebung der Selbstwahrnehmung und des Selbstbewusstseins zur Folge, wenn die nach einem Vorgespräch übermittelte Befreiungskraft aus der Niedergeschlagenheit, der Ohnmacht, der Totenstarre erweckt, besänftigt, beruhigt und die durch Trauma-Energien verdeckten oder verdrängten Seelenkräfte aktiviert werden. Das bedeutet: Was bisher nicht wahrnehmbar war, kann nun zu einer Bewusstwerdung und Abwicklung alles Erfahrenen führen. Dadurch klärt sich das Körperenergiefeld, das in sich kraftzehrende Widerstände aufgebaut hat. Ich gehe geistig mit den Menschen in die Lebenssituation zurück und leite die in diesem Zusammenhang gebundenen destruktiven Energien aus dem Energiesystem heraus – immer zur Quelle. Was energetisch zu Disharmonien geführt hat, braucht zur Heilung energetische Harmonie, denn ohne das breite Spektrum der balancierenden Energiearbeit ist es schwer aus den unterbewusst gespeicherten Gefühlen und Bildern eine positive Veränderung heraus zu transformieren.

Auch wenn es verrückt klingt, ich stelle mich der Person des Christus zur Verfügung und expandiere mein Energiefeld. Das ist es zumeist schon, was zur Ablösung von verschiedensten Energien am Menschen führt, die als Gefühls- und Gedankenformen störend dem Gefühlskörper anhaften. Viele hellsichtige Beobachter konnten sehen, wie ganze Energiepakete, die ein eigenständiges Leben im Menschen haben, während meiner Energieübermittlungen aus dem Körper-Energiesystem abgestoßen wurden, was zu großer Entlastung führte.


SOHM: Gibt es Menschen, die besonders anfällig sind für diese Art von Erfahrungen und wenn ja, warum ist das so? 

A.K.: Ja, wenn man permanent kein Glück, keine Ruhe, Harmonie und Frieden findet, dann kann das derart schwächen, dass es einem Circulus Vitiosus gleicht. Wir ziehen Situationen magisch an, in denen wir verletzt, traumatisiert oder gemobbt werden, solange wir nicht in uns angekommen sind und die Klärung in uns gespiegelter Urthemen der Menschheit und karmischer Muster aus Vorleben in uns verdrängen. Wir kreisen um die vergangenen Probleme des Lebens, anstatt das Leben im Jetzt zu suchen. Die reisende Seele macht personifizierte Erfahrungen in Raum und Zeit, besonders dann, wenn sie noch Erfahrungen verarbeiten will, die sie nur in der Dualität erleben kann. Ihr ist bewusst, dass sie ewiges Leben lebt, der Psyche nicht. Und ewige Verdammnis ist der Seele fremd; sie kennt ja ihren Schöpfer gut, die Psyche nicht. Wir hören von den Theorien über die unterschiedlichsten Seelengruppen, die in den Zeiten des kollektiven Bewusstseinssprungs einen Beitrag für Mutter Erde leisten wollen, sogar in der Rolle negativ polarisierender Täter- und Opferenergie. Wenn es dann ganz böse weh tut, dann schaut der suchende Mensch wie er sich durch konstruktive Beziehungen, möglichst energetisch, ausbalancieren kann. Im Kern geht es um verschiedene Formen ätherischer Vitalität, die im Geist der Liebe über die Seele in die materielle Existenz herabgetragen werden. Verschiedenste Seelengruppenenergien stellen sich in individuellen Seelen dar, die auf ihrem Weg in eine Gotteserfahrung zwischen Thannatos und Eros die Tiefen des menschlichen Daseins studieren. Aus unserem Verstand allein können wir den eigenen Seelenplan kaum überblicken. So geschehen Situationen und Umstände, die uns die Dualität als solche - die wohl das größte Trauma darstellt, die „ungerechte“ Abwesenheit Gottes - vor Augen führen, bis wir die Erfahrungen aus einer Ich-Person, eines Ich-Gedanken so verinnerlicht haben, dass wir erkennen, wer wir wirklich sind, nämlich vollkommene geliebte Geschöpfe.

Bis zum Alter von etwa zwölf Jahren nehmen wir ungefiltert Informationen in Form von Gefühlsenergien phänotypischer und genotypischer Einflüsse an. Alles Gesehene, Gehörte und Gefühlte wandert ebenso wie die Impulse und Manipulationen aus den Umfeldenergien über die Gehirndrüsen Thalamus und die Amygdala in unsere irdischen Körperenergiefelder hinab. Diese Drüsen leiten all das, was wir erleben, über unsere Nervenbahnen in die Energiezentren unterhalb des Zwerchfells, zum Solarplexus, dem Beckenplexus, zum Damm (w) oder Steißbein (m). Die dort abgelegten Informationen bestimmen dann unsere Reaktionen im Gefühlskörper, der das Energiefeld um den ätherischen Körper und den physischen Körper stellt. Diese Reaktionen erlebt das Ich aus der zeitlosen Ebene des Unterbewussten wie eine eigene Realität, die nicht einem Zeitempfinden unterstellt ist – also eine eigenständige Dimension der individuellen Wirklichkeit lebt außerhalb des Körpers und projiziert in ihn hinein. Wenn nun Momente einer schrecklichen Kindheit, Hungersnöte, schwere Krankheiten, Kriegserfahrungen oder familiäre Gewalt, und die aus der Psyche und dem „Lebenskalender“ unverarbeiteten Erfahrungen, massiven Druck bis zum Burn-Out oder eine psychischen Erkrankung erzeugen, dann steigt der Mensch vorläufig komplett in die Tiefen seiner Schattenwelt hinab und verliert sich in Folge in der Tiefenhypnose einer Abschattung von seiner schöpferischen „Gottschaft“. Lernt er wieder mit den Augen eines Kindes in die Gegenwart Gottes zu blicken, ist das große Zwischenziel der Wandlung in ein wahres Selbst erreicht.

Ich denke, sehr viele Menschen sind tatsächlich bereit eine abstrakte Personifikation zu erleben und einen Lebensabschnitt in dieser Zeitenwende zu durchschreiten, um möglichst viel neue Erkenntnis und Weisheit zu erlangen. Aus geistiger Betrachtung wissen wir, dass sehr viele Seelen heute in einem Labyrinth der Sinnsuche gefangen sind und auf die befreiende Kraft des Geistes, einen Messias oder Märchenprinzen hoffen, der sie erlöst von aller Seelenqual, körperlichem Leid, kollektiver Unterdrückung und der Bürde des Lebens. Sie suchen das innere Dunkel, um vom Licht geborgen zu werden. Sie geben ihr Leben schicksalsgläubig hin, spüren den Weltschmerz und werden ihr eigenes Opfer, das sich im ICH-Gedanken aus Angst vor der zu durchlaufenden Transformation der ICH-Person verliert. 

Ja, es gibt Menschen, die die ganze Bandbreite von Leben und Tod studieren müssen und zwar mit allen damit verbundenen Erfahrungen. Zu diesen Erfahrungen gehören auch konditionierte  Verhaltensweisen, Ideologien oder Geisteshaltungen des jeweiligen Zeitgeistes sowie Prägungen, die etwas mit der Sozialisation zu tun haben. Das alles hat Einfluss auf die Persönlichkeitsentwicklung und die Art und Weise, wie wir uns und die Welt wahrnehmen. Aber wir sind nicht unsere Vergangenheit! Je bewusster wir das betrachten, erkennen, verarbeiten und schließlich loslassen können, desto besser gelingt über diese Form der wahren Verarbeitung der Vergangenheit eine individuelle und authentische Beziehung zu Gott. Letzteres geschieht, wenn die ICH-Person und der ICH-Gedanke überwunden sind, was oft mit Krankheit und Schmerz, dem Beschreiten des inneren Kreuzweges und letztendlich mit dem Beenden der inneren Kriege einhergeht. Bis wir den Seelenplan eigenverantwortlich in eine lichtvolle Vision des Lebens verwandeln, treten auch unliebsame Synchronizitäten ins Leben, begegnen wir unseren Betrügern, Feinden, Tätern und Zerstörern.

 

SOHM: Du erwähntest, der Seele sei bewusst, dass sie ewiges Leben lebt, der Psyche nicht. Demnach gibt es einen Unterschied zwischen Seele und Psyche?

A. K.: Die Psyche ist eine Mixtur aus Gefühlskörper, Mentalkörper und den Informationen im Kausalkörper (der feinstofflichen Festplatte des Lebens) und sie ist mit dem neuroenteronalen Nervensystem, dem Bauchgehirn, energetisch verbunden. Sie ist ein zu liebender Wesens-Anteil der Seele, wie ein Kind in seiner Entwicklung, also etwas, das die ja vollkommene Seele für die Menschwerdung in die Materie abspaltet - ein Anhängsel für die Zusammenführung feinstofflicher (Himmel) und grobstofflicher (Erde) Existenzwelten des Menschen. Man kann sie „Geistselbst“ nennen oder inneres Experimentallabor, das einen Filter für die seelische Energie und die Lichtfrequenzen der geistigen Welten darstellt. Von dort aus beginnen hier unten die spirituellen Erfahrungen und Prozesse bis zum so genannten Aufstieg in das göttliche Selbst. Es ist ein Lernprozess auf dieser Welt, sich von unliebsamen Charaktereigenschaften zu befreien, damit das Schöpferpotenzial im Menschen Konstruktives denkt und durch Gedanken erschafft. Die Seele „schenkt“ der Psyche Vitalenergie. Diese Vitalenergie kann man auch als Lebenskraft bezeichnen. Die Psyche gibt diese Energie dann an den Mentalkörper weiter. Der transformiert daraus wiederum Willensenergie und versorgt den physischen Körper (das Zellbewusstsein) damit. Der Körper erhält natürlich auch Energie aus anderen Quellen, aber eine energetische Wechselwirkung zwischen Seele, Psyche und Körper ist zweifellos da. Wäre das nicht der Fall, bräuchte man ja nicht von Psychosomatik zu sprechen. Ist die Psyche, auch durch störende Botenstoffe (Neuropeptide) belastet, kann die Seelenenergie nicht vibrieren und die Seele "zieht sich zeitweise zurück“, was sich negativ auf die ätherische Vitalität auswirkt und zu Krankheit und physischem Tod führt. Das Ego hat seinen Sitz nicht in der Seele, sondern entsteht ab dem zweiten Lebensjahr in der Psyche des entstehenden Selbst-Bewusst-Seins, das sich nach und nach aufgrund der Umfeldenergien und der damit aufgesaugten Informationen in einem Ego-Bewusst-Sein ausdrückt. Seele und Ego sind energetisch unvereinbar, was sich z.B. auch bei bipolaren Störungen zeigt. Das Ego ist quasi eine Art Zugabe für die Personifikation (Verkörperung). Es wird für die Entwicklung einer individuellen Persönlichkeit während der Erfahrung von Dualität gebraucht. Durch die "Zugabe" eines für alle Menschen gleichen Egos (siehe Adamskomplex) sind wir in der Lage, Trauma oder Freiheit bewusst zu erfahren. Wird das Ego, das die linke Hemisphäre einer digitalen Weltbetrachtung konditioniert, durch die Christuskraft gemeistert, weicht es und das Tor (die "enge Pforte") zur Seele öffnet sich, so dass wir endlich eine ersehnte Theosis in dieser 3. Dimension erfahren können. So kann die spirituelle Großhirnrinde der rechten Hemisphäre sich für das analoge Wesen des Universums öffnen und die kreative gebärende Kraft weiblicher Energien in den Menschen fließen, die das Christentum als Heiliger Geist würdigt. In der Psyche sind wir gebunden an alles Erfahrene und auch unsere Wunschkonzepte. In ihr sind die eingepflegten Programmierungen des zeitlichen Lebens der ICH-Person und ihrer Gedankenwelt manifest, somit ein Fenster der eigentlichen Seele in der subjektiven Realität dieser 3. Dimension.


SOHM: Demnach gibt es so etwas wie einen spirituellen Aspekt einer traumatischen Erfahrung? Mit anderen Worten: Was hat sich die Natur dabei gedacht?
A.K.: Die Seele möchte uns in die Selbstliebe und Selbstvergebung, Vergebung für das „Gotteskonzept“ im Menschen, das Aufspüren des Christus im Selbst und in die persönliche Beziehung zum unsichtbaren unsterblichen Schöpfer in Jesus Christus führen. Mit „Vergebung für das Gotteskonzept“ meine ich das Konzept von Gott, das durch Religionen, Dogmen, Ideologien etc. indoktriniert wurde. Das Konzept ist es, das viele Menschen hadern und fragen lässt, wieso Gott dieses und jenes Leid zulässt. Konzepte verursachen Vorstellungen, wie etwas zu sein hat oder nicht zu sein hat. Angesichts all des Leidens auf der Welt kann es als Zumutung betrachtet werden, an Gott zu glauben. Das relativiert sich aber, wenn wir uns bewusst machen, dass wir oft nur an ein Konzept von Gott glauben, das wir für Leid verantwortlich machen und somit unter Umständen auch – vor dem Hintergrund des Konzeptes – berechtigt Wut darüber empfinden, dass so viel Leid existiert. Aber das Leiden in der Welt ist Ausdruck einer Trennung vom Christus im Selbst. Im Umkehrschluss lässt sich das Leiden kollektiv beenden, indem immer mehr Menschen eine Beziehung zum Christus im Selbst und im Gegenüber erleben lernen.

Die Natur, natürlich auch im Zusammenhang mit dem geistlichen Aspekt der Trauma-Erfahrung, ist dem evolutionären kosmischen Konzept unterworfen. Der ganze Kosmos ist an der Entwicklung der Natur beteiligt. Die spirituelle Weiterentwicklung in einen Glauben, der dann keine Spiritualität mehr ist, sondern Bewusstsein, kann sehr wohl Impulse aus einer miserablen Vergangenheit zur Eigentransformation nutzen. Wenn genug Druck im Gefühlskörper entsteht, vielleicht Krankheit, Depression, Apathie, Neurosen, Zwänge, Gewalt gegen sich und andere erfahren wurden, was bleibt uns dann noch, wenn die Medizin, die Therapie, alles Können und Wissen versagen? Wenn Hoffnung, Vertrauen und Glaube wie eine irreale Fiktion erscheinen? Wenn die Lichtlosigkeit störender Gedanken, der Argwohn, die Zweifel und das Selbstmitleid bis zur Agonie genug im Kopf herumgetrampelt haben, wie geht es dann weiter? Es ist die Ur-Angst vor dem scheinbaren Tod im Jetzt, warum wir die Vergangenheitskonzepte irrtümlich der Gegenwart vorziehen. Es sind die Illusionen einer Ich-Projektion aus Zwängen im Fühlen und Denken - es sind gespiegelte Störungen der Vorfahren und dieser bedrohten, versklavten, verzerrten, verängstigenden Zeitqualität und unserer selbstzerstörerischen Menschheit, die ihre Verantwortung an die versklavende Elite abgegeben hat, die in sich geistig erkrankt und schon seit Jahrtausenden psychisch dämonisiert ist. Jedes höhere Ich-Bewusstsein musste durch die Tiefen von Licht und Schatten gehen, die Tiefen der eigenen Traum(a)welten, um sich der universellen Bewusstheit, nennen wir es ''Gott im Herzen'', anzunähern – bis zu dem Augenblick, den ich Salbung nenne, in dem ich den Segen spüre ein Segen zu sein. Das ist der Moment, in dem ich erkenne, dass eine Annäherung an den unsichtbaren Schöpfer in einer inneren Begegnung mit dem Schöpfer selbst stattfindet, der während der seelischen Forschungsreise einer traumatisierten Ich-Person im Verborgenen bleibt, bis wir unsere Nervensysteme aus den Lichtfrequenzen über das Energiesystem bis in die Zellen hinein von der Vergangenheit lösen.

Eine heilige Sehnsucht nach einer bedingungslosen Aufnahme in die Energie der Geborgenheit schenkt wahre Gesundheit. Wir üben, hoffen, bis wir traumatisierten Menschen den alles verwandelnden inneren Herzensweg beschreiten können, allein aus Liebe zur Quelle allen Lebens. Nur wenn wir uns auf den Weg in die Gotteserfahrung machen, abseits weltlicher Betrachtungen von Amor und Psyche, Psychosomatik, Psychoneuroimmunologie, Philosophie, Psychiatrie, dabei die inneren Glaubenssätze der eigenen Wirklichkeit für eine Sekunde gehen lassen, wird auch das Heilungswunder einer allumfassenden Liebe zu uns finden. Durch traumatische Erfahrungen kann sich die Psyche im Idealfall im höheren Seelenlicht „verklären“, was bedeutende körperliche und so genannte seelische Heilungen bewirkt. Traumata können ursächlich helfen, nicht mehr in Zwängen wie Liebessehnsuchtsstörungen gegenüber der Welt und den Menschen zu verharren, sondern das kosmische Bewusstsein als Mensch, der ein Wesen zwischen Himmel und Erde ist, zu erforschen - manchmal, um einfach nur die Energien der Wandlung, zurück zur Quelle, in Bewegung zu setzen – jeder auf seine eigene Weise.

Ich denke, seelische Heilung ist eine Farce. Ich glaube, jede Seele ist auf abstrakte Weise bereits heil aus ihrer kosmischen Quelle hergewandert, nur blockiert es sie, dass ihr individueller Träger, der polarisierende Mensch, oft zu müde ist, ihr eine stabile Brücke ins Jetzt (Geist der Herzenergie) zu bauen. Durch diese Energie entfacht sie aus dem Gottesfunken des ihr zugewiesenen Geistes (Hohes Selbst) ihr wahres Feuer für eine Liebeserfahrung in Gott, und hebt ihre und diese Welt an. Erfahrungen zwischen Tod und Leben auf Erden macht sie, um voranzukommen, um ein konstruktiver Co-Schöpfer aus dem vollkommenen Schöpfer zu werden.

Wird das Wunder der Selbstentfaltung im erweckten Menschen erfahren, der in Wahrheit ein absolut vollkommener Spiegel der Ur-Quelle ist, so werden alle Traumata, alle Verfehlungen, alle Gewissensbisse, jegliche Angst, Scham und Zweifel relativiert. Und ein jeder Schock, jeder Widerstand und jede Todesnähe werden zu einer großen Chance, aus der irdischen Matrix auszubrechen und im Christus die eigene (kindliche) Gottschaft zu erfahren - ohne die Schöpfung durch Machtmissbrauch aus Gier, Angst und Unverständnis über die universellen Lebensprinzipien hinaus zu belasten. Sich bestmöglich aus unserer künstlichen Matrix zu lösen hilft sehr, um in das vollkommene Wesen Gottes einzutauchen und in einem bereinigten, befreiten Selbst aufzutauchen, wie zu einer Wiedergeburt im Jetzt. Das braucht stetig wohlwollende Visionen, Heilenergien, besser gesagt, die Präsenz der Kraft und Macht der bedingungslosen Liebe, die ihren Zugang in unsere Dimension und Gene im Wesen des Christus erhält. Wem das alles noch zu fremd oder schwierig ist, der kann und darf sich gemäß dem Prinzip allen Lebens in einen bewegenden Glauben begeben, der einfach mal konsequent gute Gedanken und Gefühle generiert, am besten kindliche, freudige und lebensbejahende. Dafür dient die bio-energetische und kosmisch-geistige Aktivierung der Gehirndrüsen zur Verarbeitung und Entlassung abgespeicherter Erfahrungen und Energien im gesamten sichtbaren und unsichtbaren Organismus, die den Charakter des Menschen geblendet haben, die er jetzt, nach all den Erfahrungen wohl nicht mehr braucht, um den unsichtbaren Schöpfer zu sehen und verstehen zu können.

 

SOHM: Wenn ein Mensch ein Trauma erlitten hat, kann das lange Zeit nach dem eigentlichen Erlebnis noch zu einer regelrechten Erstarrung führen. Es scheint so zu sein, dass es über den Verstand zwar gelingen kann das Ereignis irgendwie zu kompensieren, wobei aber Seele und Körper zuweilen regelrecht hinterherzuhinken scheinen. Letzteres führt dann offenbar zu einer weiterhin sehr reduzierten Fähigkeit sich dem Leben erneut zu stellen und der Unfähigkeit wieder Lebensfreude und Vertrauen zu entwickeln. Was passiert mit Körper, Geist und Seele bei einem Trauma und wie schafft man es, sich mit Blick auf eine spirituelle Ausrichtung wieder daraus zu befreien?

A.K.: Es geht dabei um vollkommene Selbstverantwortung für die Resonanzen aus Ursächlichkeiten und deren Auswirkungen. Niemand kann einen mit Schuldzuweisungen beladenen Esel bei seinem Nächsten auf Dauer abstellen, ohne einen Teil seines Seelenenergiefeldes dort zu platzieren. Es ist einfach nur eine irreführende Programmierung anderen Schuld zuzuweisen, denn sie begegneten einem nur, weil es den subtilen Themen des Seelenplans dient. Auch wenn extremer Ekel, Beschmutzung, Verlust, Schmerz und Angst einprogrammiert wurden: Wir haben die Fähigkeit, den Willen und die Kraft das Ur-Thema von Opfer- und Täterbewusstsein zu stemmen und dem Christus in uns zu folgen. Es ist wie ein plötzlicher Tod, wenn wir uns mit der Ohnmacht im Körper auseinandersetzen. Es ist sinnvoll, uns mit der befreienden Kraft des Geistes „ineinanderzusetzen“. Durch die Übertragung balancierender Heilinformationen werden die im Körper manifestierten Brüche geheilt, wenn es zur Zeitebene im Seelenplan passt. Es geht darum den Fluss allen Lebens wiederherzustellen, das heilige Fluidum ätherischer Vitalität in Bewegung zu bringen, so dass die wahrnehmbare Kraft und „Herrlichkeit“ eine Erfahrung bietet, die es Hilfe Suchenden ermöglicht, sich zu erinnern. Gemeint ist die Erinnerung an die Präsenz der allumfassenden Liebe, die zigtausende Lebensströme im Körper reguliert, auf das Meridiansystem, die Lenkergefäße für kosmische Energien, positiv einwirkt und die das Zellbewusstsein mit der Gottesstruktur und der Gottesordnung mikrokosmisch in jeder einzelnen Zelle versöhnt und vereint.

Die mit den Trauma-Zeitpunkten verknüpften Bilder und Gefühle dürfen aus der Abschattung der Abspaltung psychischer Energien ins Herzenergiesystem eintauchen, was eine komplette Eigentransformation erwirken kann. Alles das kann schon durch passives Handauflegen geschehen, auch durch berührungslose Gebetsheilung. Eine bewusstseinsverändernde Energiearbeit und Fürbitte benötigt eigentlich jeder von uns. Im Energiefeld sind die blockierenden, vom harmonischen Leben abhaltenden eigenständigen Gefühls- und Gedankenformen (Elementale) durch die Präsenz der universellen Bewusstheit heilenergetisch zu lösen oder absterben zu lassen, besonders die verdrängten. Wenn die Psyche die heilenden Schwingungsfrequenzen annehmen kann, fühlt auch der intelligente Körper, was da im Bauchgehirn geschieht, die Trennung von Spreu und Weizen. In jedem Fall erfährt der Körper durch direkte Berührung Wohlwollen und heilsame Empathie. Ob das Bewusstsein damit in Resonanz gehen kann, hängt von der Art der angenommenen Glaubenssätze ab, die durch Autosuggestion mit Affirmationen und In-Alpha-gehen (Tiefenentspannung mit heilenden Worten) auch aufgeweicht werden können. Ohne eigenes Zutun, eigenes Wollen und dem Streben danach, das bisherige ‚Energiekonzept‘ umzukrempeln, kann auch die schönste Umgebungsenergie nicht wirklich dauerhaft heilen. Da hilft dann nur die Gnade bewegenden Glaubens, die nicht von dieser Welt ist.  

SOHM: Aus dem Bereich der Systemischen Familienaufstellung ist bekannt, dass traumatische Erlebnisse, die nicht verarbeitet wurden, an spätere Generationen weitergegeben werden können – keine sehr erfreuliche Perspektive. Wie siehst du das?

A.K.: Wir kennen mosaische Erblast, Erbschuld, Erbsünde und die Blutlinie. Wir kennen aber auch die neue Schöpfung in Christus. Auf Seelenebene existiert keine Zeit und wo keine Zeit ist, ist keine Begrenzung der Dimensionsräume unserer grenzenlosen Existenz. Daher können wir annehmen, dass unerlöste und auch im Licht stehende Seelen sich zeitlos energetisch über den genetischen Code, das Blut, miteinander in einem „Seelennetzwerk“ überlagern, das aus den individuellen Einträgen in die Akasha-Chronik bestimmt ist. Man nimmt auch an, dass etwa 95% der Seelen in der gleichen Seelen-Sippe wiedergeboren werden. In Christus sind alle Erklärungsnöte eines Mind-Konzepts aufgehoben. Wenn Ur-Opa die Ur-Oma erschlagen hat, dann ist die zeitlose seelische Konsequenz seine Sache. Er kann ja bitten, dort, wo er jetzt ist. Öffne ich mich für diese Thematik, dann folgt meine Energie meiner Aufmerksamkeit in das Jenseits. Bitte ich meinen Chef um Ahnenerlösung in ‚Jesu Namen‘, dann gewährt er es – nur den Zeitpunkt kenne ich nicht, wann sich überlagernde Seelenenergiefelder auflösen dürfen. Wenn der Mensch in die befreiende Kraft der bedingungslosen Liebe, die nicht von dieser Dimension ist, findet, werden selbst die Basentriplettreihen der Gene verändert. Gene sind energetisch sensibel und verändern sich, wenn elektromagnetische Wellen empfangen werden. Im positiven Sinn kann die kosmische und bioenergetische Information eine spontane Wandlung herbeiführen, die selbst unheilbare Krankheiten, Flüche der Vorfahren, Eide, Gelübde, Energieraub in der Familie, Krankheitsprädispositionen und vom Seelenkörper mitgebrachte Miasma ganz auflöst. Also sollte mein genetischer Sende- und Empfangsapparat durch die Liebe meines Schöpfers zu mir und dir den Zutritt störender Frequenzbänder aufheben und mich als Geschöpf erst einmal in meine eigene Energie versetzen. Dann kann ich mich auch für die Seelen von Ur-Opa und Ur-Oma in Gebetshaltung einsetzen und deren Thematik aus höherer Dimension beenden lassen, durch Glaube in liebevoller Autorität.

In der Tat weiß ich aus meiner Berufserfahrung, dass wir unerlöste Themen auf die Folgegeneration übertragen. Darüber referiere ich auch ausführlicher in meinen Schulungen. Fest steht, dass Kinder erst einmal alles spiegeln und ungefiltert aus ihren Umfeldenergien aufnehmen. Welche davon Eltern zwanghaft oder karmisch generieren, aussenden und ihren Kindern unwillkürlich einverleiben, ist ein Bereich, der durch eine Gottesbeziehung der Eltern, also die Energien des Wohlwollens und der Liebe, erfolgreich behandelt werden kann. Alle Eltern haben da eine wunderschöne geistliche Aufgabe und sollten sich für Erziehungsfehler unbedingt selbst vergeben. Denn was die Kinder vorerst aus sich zum Ausdruck bringen, kann auch ein Liebesdienst an das Seelennetzwerk innerhalb der gesamten Blutlinie darstellen, und zeigt sich in der Pubertät auf zum Teil aufgeblähte Weise. Im Alter von etwa 21 Jahren können diese Stamm-Elementale der Eltern nach und nach entlassen werden. Die Gnade kann durch Christus natürlich auf ihre Weise auch Kleinkinder, Babys und Jugendliche von allen Übertragungen erlösen, bei Gott ist bekanntlich nichts unmöglich. Das Jahr 2016 hat sehr viel neue „Öffnung nach oben“ gebracht und in 2017 wird sich die befreiende Kraft des Ur-Sprungs aller Seelen in liebevoller Leichtigkeit aufrichtigen Heilungssuchenden präsentieren. Man darf bewusst überreligiös an den einen Christus glauben. Das setzt wahre Zeichen und Wunder frei.

SOHM: Ist es so, dass Toxine im Körper über Neuropeptide „gebunden“ werden mit der Konsequenz, dass traumatisierte Menschen mehr unter toxischen Belastungen leiden als seelisch stabile und gesunde? Wenn ja, hieße das in der Konsequenz, dass nicht oder wenig traumatisierte Menschen besser mit toxischen Belastungen umgehen können. Wie ist da dein Kenntnisstand?

A.K.: Da Traumatisierungen erheblich Vitalenergien rauben, weil sie als eigenständige Elementale im Gefühlskörper leben und negativ auf den Organismus wirken, ist es nicht verwunderlich, dass ein vampiristisch ausgezehrtes Energiesystem dementsprechend sensibel und empfänglich für Außenstörungen und Intoxikationen aller Art ist. Das liegt am Energiemissbrauch, dem Mangel an Vitalenergie, ätherischer Energie, die normalerweise nicht nur die Aura ionisiert, sondern auch die innere Zellatmung, die Mitochondrien aktiviert. Liegt ein wegen unverarbeiteter Traumata jahrelanger ätherischer Mangel vor oder ist die Lungen-Atmung wegen Intoxikationen oder dem einverleibtem Psychodruck und Schocks labil und unbestimmt, so kann das Fluidum allen Lebens nicht die bioenergetische Stabilität und Funktionalität gewährleisten, die für eine stetige Ein- und Ausleitung von Energien und Nahrung in einem offenen Energiesystem sorgt, das ein gesunder Mensch darstellt. Nach Trauma sind oft der Zwerchfellbereich, der Magen-Darm Trakt und einige Gehirnareale blockiert. Laut einer Studie brasilianischer Forscher Mitte der neunziger Jahre dauert es bis zu 15-25 Jahre bis sich die Auswirkungen negativ behafteter Neuropeptide als Krankheit darstellen. Ursächlich dafür verantwortlich sind die Gedankenmuster, die destruktive Gedankenenergien über das Nervensystem in den Hormonhaushalt und somit in Neuropeptide generieren. So wie Wasser ein biologischer Informationsträger ist, dessen Umgebungsenergien es degenerieren oder beleben, so können die Umfeldenergien den Menschen stark beeinflussen, besonders über seinen biochemischen Wasserhaushalt. Wir können immer beginnen durch Super-Gedanken oder Glauben in die göttliche Christus-Bewusstheit konstruktive Botenstoffe im Körper zu erschaffen, was Demenz und Alzheimer ad absurdum führt. Wenn sich durch regelmäßige bio-energetische Reinigungen die negativen Anhaftungen im Nervensystem lösen, dann ändern sich die Symptome von Krankheitsbildern und auch chronische Erkrankungen haben keine Berechtigung mehr. Etwa 4-mal pro Jahr ist eine Reinigung des Energiekörpers sinnvoll als Prophylaxe. Eine körperliche Entgiftung auf stofflicher Ebene, durch vorsichtiges Fasten und sachte Ausleitungen von z.B. Schwermetallen, tun ein Übriges. Bei Menschen ab 60 Jahren ist es sinnvoll, sich einmal im Monat zu reinigen.


Es gilt immer jetzt, nicht heute, den Mut aufzubringen Ursachen seelisch-geistiger Natur zu betrachten, sowie Ursachen der Gedanken zu erforschen, die Gedankenqualität anzuheben und dadurch konsequent das Energieniveau zu fördern. Angst nicht mehr oberflächlich zu betrachten, sondern in der Tiefe ihres Ursprungs zu entmachten, durch die förderliche Autorität der Selbstliebe.

Mit den Sitzungen und Energieübertragungen fällt es den Betroffenen leichter, diese essentielle Aufgabe für sich und ihre geistig-seelische Weiterentwicklung zu erfüllen. Was wir an Liebe, Weisheit und Potenzial bisher nicht erfahren haben, das können wir nicht aus dem Archiv abrufen, nicht bewusst machen. Wir dürfen uns vor Augen führen: Was dem Menschen nicht möglich ist, ist bei Gott möglich. Ich durfte vielfach erleben, wie neue Lebenskraft, neues Bewusstsein und neue Gesundheit zu Menschen kamen, die längst aufgegeben waren oder sich selbst aufgaben. Im Rahmen der allgemeinen Umweltvergiftung sollte im Bereich Ernährung Mangel durch Vitalenergie vorgebeugt werden, weil die zur Verfügung stehende Kost meistens kaum Vitalenergie bereitstellt. Ich selbst biete hochenergetisiertes Salbungswasser und Salbungsöl an, die das Körperschwingungsfeld anheben und mit den bio-kosmischen Energien verbinden, die wiederum Ruhe, Harmonie, Frieden und neue Vitalität schenken.


SOHM: Angesichts des vielen Leidens in der Welt stellen sich Menschen zuweilen die Frage, wieso Gott das alles zulässt. Grobe Gewalt kann das Leben eines Menschen zerstören oder so nachhaltig beeinflussen, dass an Lebensfreude nicht mehr zu denken ist. Hat das Leiden aus deiner Sicht einen Sinn und wenn ja, welchen? Oder anders gefragt: Wo liegt die Chance, wenn es gelingt ein Trauma, unabhängig von dessen Schweregrad, zu heilen, zu integrieren oder zu transformieren?

A.K.: Wo kein Sklavenbewusstsein ist, da gibt es auch keine Meister! Du erschaffst dir im Innern deine Realität. Wie innen, so außen. Gott, die höchste Bewusstheit, der unsterbliche Erschaffer, kennt unsere Potenziale und lässt es zu, dass wir ein Selbst erfahren und schöpferische Impulse in unser Erdenleben lenken, oder das Gegenteil. Alle Antworten finden wir in unseren Herzen, die unsere Psychen durch Selbstliebe segnen und liebevoll führen, damit die Seelenpläne zum Vorschein kommen. Ich glaube nicht, dass wir eine freie Wahl hatten genau dieses oder jenes Leid erfahren zu wollen oder dass Karma und Gesetze unausweichlich sind, und nicht dem Christus unterworfen wären. Die Wahrheit muss jeder für sich erforschen. Unser geliebter Planet ist noch unerlöst, weil personifizierte Seelen sich wegen der Ressourcen, Religionen und den Gedankenenergien der letzten 500 Jahre kontrollieren oder abschlachten. Und sehr viele sind von ihrer Seelensippe her durch Geistwesen, Dämonen, interdimensionale Geschöpfe, außerirdische Intelligenz, künstliche Intelligenz und energetische Genmanipulation sowie Scheinautoritäten korrumpiert und fremdgesteuert. Sie werden z.B. durch Saturnenergien, Herzenergielosigkeit, Magie und subliminale Gehirnwäsche zu schlimmen Taten verleitet, betrachten sich als Herren der Materie, die erhaben andere Seelen in der von ihnen geschaffenen Matrix knechten. Es ist für sie aber schwer auszuhalten dauerhaft in Energien der Gier, globaler Macht über Nahrung und Geld, sowie ihrer Abkehr vom Ur-Sprung zu verweilen, ohne ihren Idolen und Göttern zu opfern. Durch die Weitergabe von zerstörerischen Kräften ihrer von Macht und Ego besessenen Gedanken und Taten kompensieren diese irdischen Humanoiden und auch interdimensionale Wesen daher in Hierarchiesystemen das ihnen fehlende Herzenslicht, weil der ausgereizte Puffer des eigenen Gefühlskörpers sie sonst selbst im inneren Feuer versteinert. So übertragen sie den Druck ihrer Abschattung von der Ur-Quelle durch Lügenkonstrukte, psychische und physische Zwänge bis hin zur Folter und Krieg auf andere. Diese Übertragung agieren sie auch in Form von Erniedrigung, Aggression, Mord, Totschlag, vor allem aber durch sexuelle Übergriffe und Pädophilie, auf ihre Nächsten aus. Anders ausgedrückt heißt das, dass sie auf eine mediumistische Weise die in ihnen gespeicherten Informationen, Elementale und manifestierten Energien auf Menschen projizieren bzw. dort abladen. Ihre bevorzugten Zielobjekte sind möglichst lichtvolle, empathische Seelen, die sie als Ventile missbrauchen oder auch getötete Menschen, deren schwindende Lebenskraft sie rauben. Warum machen sie das? Damit sie dem großen Vampir, dem abrahamitischen Reptogott, der hinter all diesen kriminellen Aktivitäten steckt, gestohlene Seelenenergien zuführen können und damit sie nicht selbst in ihrer seelischen Leere und idealisierten Gottlosigkeit vollkommen traumatisiert erwachen und mit der Per-Version ihres Selbst konfrontiert werden. Es geht um sinnlosen Energieraub, zeitlos! Im Licht des Höchsten stehend, darf jeder für sich seine eigene Realität bewusst formen, sich in diesem Licht erneuern. Ob verstümmelt vom Krieg, durch Raub und Betrug um Lebenskraft, Gesundheit und Wohstand beraubt: Ein Neuanfang in der zeitlosen Gegenwart des Christus im Innern, der keine Religion ist, ist immer möglich, auch beim letzten Atemzug. Bewusstwerdung aus Bewusstheit und Erwachen aus der versklavenden Hypnose der uralten reptiloiden Einflussnahme gehören zur Menschwerdung. Wissen kann auch traumatisieren, doch das Wissen des Herzens überwindet das Wissen der Welt. Wer den Tod überwinden will, sollte das im Hier und Jetzt tun. Im zeitlosen Wesen seines inneren Kindes beginnen, das im Gefühlskörper wohnt. Der vollkommene Lebensweg ist der schmale Pfad im Christus aller Kulturen, der tiefen Atem schenkt und mit dem geistigen Öl seiner energetischen Salbung die Belasteten durch die enge Pforte der psychischen Befreiung führt. Weitersuchen lohnt sich immer. Solange der Körper lebt, sagt die Seele „Ja“ zur zeitweisen Personifikation, in der wir uns zentrieren und unsere verlorenen Seelenenergien wieder einsammeln können. Niemand kann auf ewig gestohlene Vitalenergie binden und für sich behalten. Der sich Erinnernde kommt ins Haus des Vaters zurück, das eine mystische Erfahrung ist. Vergebung und Versöhnung ist das Fundament für Fortschritt. Die Kraft dafür kommt während des Tuns im Jetzt, weder aus der Vergangenheit noch aus der Zukunft. Also helfen wir unseren wandelbaren Körpern in das wundersame Gefühl, das Berge von Trauma-Energien im Ozean der Liebe versenkt und die Verursacher von Leid und Kummer in ihre eigenen Welten entlässt, so dass wir allen Schmerz loslassen und weitergehen können.

                                 SOHM: Lieber Aryan, wir danken dir sehr für das Gespräch!

copyright: spirit of health magazin (textauszug)

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